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Der Gackermann und die Jungfrau von Masserey. Ein Liveticker.

Der Gackermann, die Jungfrau von Masserey und irgendein untergeordneter Beamte des BAG führen (am Freitag?) gerade eine Medienkonferenz durch. Das ging an mir vorbei, sorry, ich muss mich daher aus Livetickern bedienen, lustig war's sicher, muss aber selbst erst schauen.


Oh, auch die Berner Kantonsärztin ist offenbar an Bord. Gut, die labert irgendwas über Herpes offenbar, weiss auch nicht, was das in dem Kontext soll: „Noch liege kein Nachweis vor, dass diese unkomplizierten Selbsttests auch asymptomische Infizierte finden, also Virus-Träger, die keine Symptome haben.“


Gackermann bringt das neue Schlagerargument: Die Eindämmung der Pandemie seit gestoppt, weil die Fallzahlen zwar weiterhin abnehmen, aber nicht mehr im gleichen Masse wie zuvor. Ein klarer Fall für Gregor Kowalski


Testen, Tracen, Isolieren: die drei Fetische dieser ebenso asexuellen wie leblosen Roboter, in diesem Falle glaube ich Gackermann himself.


Die Jungfrau von Masserey betont, „dass das Infektionsrisiko steige, wenn sich Menschen versammeln. Das gelte auch für Terrassen.“ Hey, Faltenbaby: Das Risiko, schwanger zu werden, steigt auch, wenn sich zwei vereinigen. Auch wenn sie exhibitionistisch veranlagt sind und es auf der Terrasse miteinander treiben. Wir haben dir doch jetzt schon so oft gesagt, du sollst deine Pillen nicht vergessen (also nicht DIE Pille-Pillen, die hast du offensichtlich mangels Mann- oder Menschkontakt noch nie gebraucht, sondern einfach jene von deinem hinter der Liege sitzenden Zuhörer).


Wow, ein Lichtblick: „Gleich mehrere Journalisten weisen auf die Fasnacht in Einsiedeln vor zehn Tagen hin. Obwohl sich tausend Menschen dort versammelt hätten, sei es in Einsiedeln nicht zu einem Anstieg der Infektionen gekommen. Stattdessen seien die Zahlen gesunken.“


Grossartig, und was erwidert die Jungfrau? Dieser Schluss sei nicht zulässig, man wisse ja nicht, woher die Fasnächtler gekommen seien. Also wenigstens die Einsiedler dürften wir zu hundert Prozent gewonnen haben, von denen lässt sich garantiert keiner als fremder Fötzel beschimpfen von so einer.


Gackermann darf zum Abschluss auch nochmals ran und uns versichern, das gute Wetter werde überhaupt keinen Einfluss haben, also keinen positiven, denn wenn die Menschen draussen sind, könnten sie sich ja begegnen.

Harry, hol mal die [selbst zensiert].


(publiziert in: Hans von der Leiter: I would prefer not to. Protokoll des globalen Irrsinns und der kollektiven Psychose im denkwürdigen Jahr 1 der neuen Zeitrechnung, ISBN-13: 979-8717806510)

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