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Beitrag: Blog2_Post

Maskensicherheit

Aktualisiert: 15. Juli

25. Jan. 2022 Aus dem Tagebuch eines Kaisers Sternzeit: Immer Zeit für ein Spässchen! 𝐒𝐞𝐜𝐮𝐫𝐢𝐭𝐲 𝐥𝐞𝐠𝐭 𝐬𝐢𝐜𝐡 𝐡𝐢𝐧𝐭𝐞𝐫𝐟𝐨𝐭𝐳𝐢𝐠 𝐦𝐢𝐭 𝐊𝐚𝐢𝐬𝐞𝐫 𝐚𝐧: 𝐦𝐢𝐭 𝐒𝐢𝐜𝐡𝐞𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐬𝐜𝐡𝐥𝐞𝐜𝐡𝐭𝐞 𝐈𝐝𝐞𝐞 ... Einkaufen mit dem Kaiser gestaltet sich auch immer zum spannenden Abenteuer: Fröhlich beschwingt, voll des Tatendrangs und dermassen strahlend, dass wohl die Geigerzähler im Umkreis von mehreren Atomkraftwerken A-Alarm schlugen, rekognoszierten Wir Unseren Lieblings "All die!" (engl.), natürlich fressefrei und wild, wie Wir geboren sind. Attest? Attestieren lassen Wir Uns sowieso nichts! Borniert, to be wild, wie es so schön im engel-sächsichen Liedgut heisst und in der edlen Absicht, mit dieser gutmütigen Geste an das Gesinde dem gemeinen Volke auch ein wenig Mut zuzusprechen, es dem hohen Ideal eines überirdischen Kaisers nachzutun, mischten Wir Uns also unter das Prekariat. Doch weit gefehlt! Ein sicher etwa 210 cm grosser, ebenso breiter und gewichtiger saurer Rollmops bekundete in vollster Lautstärke Seiner Dulcinea, (ähnlichen Ausmasses und sicherlich hell wie eine Tausend defekte Energiesparlampen in der Birne), dass er 'diese verdammten dummen Siechen hasse und ihnen am liebsten die Fresse polieren würde'. Ob jetzt diese baerbock'sche Fressefreiheit bedeutet, jemandem die Fresse polieren, sie zu halten, zu putzen oder zu entkleiden bedeutet, entzieht sich bedauerlicherweise unserem bisherigen Wissensstand. Das angesprochene vermummte Fleischpflanzerl doppelte eifrig nach: "I wör die Sieche gern afach umloh." Es war klar wie Klossbrühe, dass Wir gemeint waren. Entweder sind ja solche tief-sinnigen Kreaturen einfach sehr leichtsinnig oder tatsächlich derartig lebensmüde, hinterfotzig davon auszugehen, dass es der Besprochene auch mithören soll. Und trotzdem zu feige, es Uns ins Gesicht zu sagen. Wie schon einmal gesagt: Wir hören alles, darum kann man ja auch getrost von einem höheren Wesen sprechen.


Wir verschwendeten keinen Gedanken mehr daran, wie früher, die Kreaturen gleich vor Ort Mores zu lehren und ihnen, während sie heulend am Boden liegen und nach ihrer Mutterkuh winseln, standesgemäss die Leviten zu verlesen, denn dieser sonnige Tag sollte ja keinesfalls wieder in artfremde Arbeit ausarten. Schon auf dem Parkplatz war Uns ihr Ungetüm von Auto aufgefallen (siehe Bild), und tatsächlich erinnerten die beiden Fleischberge ja ein wenig an Dog, den Kopfgeldjäger und seine Vettel, zumindest will man sich den Anschein geben. Wozu man in der Schweiz so ein Fahrzeug braucht (gut, jetzt gerade ein Mini wäre wahrscheinlich bei den beiden auf den Felgen gelaufen und tiefergelegt gewesen), ist Uns bis heute schleierhaft. Nach Fahrten ins Gelände und anschliessenden Wanderungen sahen die beiden nun nicht mal in Albträumen aus, und solche wilden Verfolgungsfahrten wie in den Wildwestfilmen, wo man den Feind crasht, sind Uns bis dato hierzulande unbekannt. Wir zahlten also, luden Unsere wohlverdienten Einkäufe ins Maxomobil und flogen zurück zum Palast, - jedoch natürlich nicht, ohne unbemerkt für ein wenig Abwechslung im Leben der beiden Plattfüsse gesorgt zu haben. Die dümmsten Bauern haben bekanntlich die grössten Kartoffeln. Die dickste Kartoffel steckt jetzt in ihrem Auspuff. (Also jetzt heisst es: Die dümmste Kartoffel hat die dicksten Bauern.) Nach allerspätestens einem km dürfte ihre Dampfwalze wahrscheinlich den Geist aufgeben... Vielleicht wird es sogar ein wenig nach Fritten riechen. Man muss ja den Leuten auch ein wenig Bewegung verschaffen, -nicht umsonst gelten Wir als der unbewegte Beweger. Wer sich jetzt 'Geit's no?' denken mag: ja, steht ja auch englisch auf dem Auto. Geit! (Geht!)

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