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Beitrag: Blog2_Post

Ein Streben nach Strebern

Ein ausführlicher, erlauchtender Kommentar Seiner Majestät zur Studie unten, die besagt, dass Frauen lieber einen erfolgreichen Mann wünschten, als selbst Karriere zu machen.

(Ihr habt die Joyce!) 😂



 

Zuerst waren Wir ja versucht, darauf einfach mit einem herrlich hämischen "Na, Gott sei Dank auch!" zu antworten, doch Wir möchten Uns die Gelegeheit an dieser Stelle nicht nehmen lassen, auch dem gemeinen Wolke die schonungslose Wahrheit - wie immer von ganz oben herab aus einer schrägen Vogelperspektive - zu indoktrinieren, auch wenn manche zu deren Verständnis noch nicht genügend Synapsen mit dazugehörigen Neuronen gebildet haben könnten, doch auch das macht nix. Macht nix!


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Wir kennen doch diese geheimen Wünsche der holden Weiblichkeit längst und entschieden daher als Kaiser in weisester Voraus- und Nachsicht, möglichst erfolglos zu bleiben, um niemanden in Versuchung zu führen.



Sowieso: All dieses Mimikry, welches beim gemeinen Weibchen schon früh mit Kosmetik und schönen Kleidchen beginnt, über das gespielte Interesse an höheren Wissenschaften und Künsten, oder gar dem Vorgaukeln, zwecks Landeswohl in der Regierung dem Volk dienen zu wollen, also auch da Karriere zu machen, dient letztlich doch dem niederen, säkularen Bedürfnis, seine eigenen Besitztümer zu mehren und Macht zu erlangen.


Am einfachsten geht das, wenn es frühzeitig ein erfolgreiches Männchen durch Vorspiegelung falscher Tatsachen verlocken kann und Macht über es erlangt, damit das die Arbeit für es erledigt.


Das erfolgreiche Männchen, welches übrigens ebenfalls sein gesamtes, zumeist erbärmliches Leben denselben schnöden Zielen unterjocht, nämlich dem Mehren seiner Macht und seinen Besitztümern, wozu es irrtümlicherweise auch das Weibchen zählt, spielt dieses Spiel damit wiederum aus Eigeninteresse häufig mit.

Zur Vermehrung der eigenen Macht und somit Besitztümern, welche man traditionell in der gemeinsamen, sorgsam errichteten Höhle unterbringt, - dem sogenannten Hausrat, welcher häufig übrigens teuer versichert wird -, oder sie mobil in Form eines überteuerten Elektrofahrzeuges zur Schau stellt, gehört für manche solcher Zweckpartnerschaften auch das häufig eher widerwillig ertragene Zeugen von Nachwuchs, welcher sich zumindest anfänglich gar nicht gegen die Obrigkeit wehren kann, weil er noch zu klein und schwach ist.


Auch er dient in den ersten Jahren als gesellschaftliches Statussymbol und wird freudig herumgezeigt, zumindest, bis sichtbar wird, dass die erforderliche Zeit und die spirituelle Gesinnung des Paares natürlich nicht ausreichend waren, ihn zu etwas Besserem zu formen, als es selbst ist.


Auch das Junge wird sich somit der Vergänglichkeit aller Äusserlichkeiten niemals bewusst werden können. Es wird in der Regel, wie die gesamte Brut und ihre Ahnen, dieselben schnöden Besitztümer vermehren wollen und daran hängen, vollkommen ignorant gegenüber der Tatsache, dass das Hängen an jeglichen vergänglichen Äusserlichkeiten der sicherste Weg ins Unbill ist.


Und dadurch ist es unzähligen solcher Generationen faktisch praktisch unmöglich, die eigentlich in jedem Lebewesen angelegte Possibilität zum spirituellen Entwicklungsschritt wahrzunehmen, überhaupt Mensch zu werden.

Doch ganz Mensch zu sein würde bedeuten, statt dauerjammernd und gierend sinnlos Karriereleitern emporzuklettern, aus den auf den Weg gelegten Steinen Brücken zu bauen und somit den bisweilen recht einsamen Kaiserlichen Pfad zur Erlauchtung zu beschreiten.


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Na ja, manchmal gelingt es selbst Majestäten ja auch nicht immer, Brücken zu bauen, und sie laufen in dieser Gesellschaft tatsächlich wegen der unsäglich verbreiteten Ignoranz in Gefahr, unter denselbigen zu nächtigen oder sie tauchend zu unterqueren. Es ist, wie es ist.


Jedoch auch das gehört zum Weg, es hat niemand gesagt, dass es sich dabei nur um Festland handelt. Und dieser Weg kann nur beschritten werden, wenn man nicht auf Standpunkten verharrt, sondern ständig völlig neue Gehpunkte findet, um die spannende Zeit bis zum eigenen Vergehen, von der Vergangenheit die Befangenheit in Befangenheit bis in alle «Gegangenheit» zu überbrücken.

Wahrlich, selbst Majestät Himself sind gerade aufgegangen, welch' Weisheit in Uns schlummert und manchmal sogar augenzwinkernd erwacht.


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