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Der Röstigraben-Benito. Ein Liveticker.

Der Röstigraben-Benito darf wieder mal seine neusten Wahnvorstellungen verkünden, es beginnt schon gut, er verweist auf irgendwelche steigenden Zahlen, ohne sie in Relation zu setzen zu anderen Zahlen. Alles geht hoch, es wird wieder ganz schlimm. In den Nachbarländern ist es noch viel schlimmer. Und unsicher. Die Mutanten natürlich, er nennt sie immerhin Varianten, vielleicht sind die Welschen da weniger degeneriert.


Modelle natürlich. Von der „wissenschaftlichen” Taskforce.

Die dritte Welle! Die dritte Welle!


Er lacht in seine Windel und blubbert etwas Dadaistisches über Hygiene, Masken, Distanz und so.


Es ist sehr unsicher alles. Man muss vorsichtig sein.

15 Leute draussen maximal, ausser es handelt sich um Sportveranstaltungen, dort gehen auch 150. (Hä?)


Wir sollten möglichst oft draussen sein. Also nichts mehr mit Stay at Home! Mich haut das fast vom Stuhl.


Ob er die Terrassen jetzt öffnen will, habe ich schlicht nicht verstanden. Jetzt labert er schon wieder einfach irgendwas und über die Testexzesse, die uns bevorstehen.


Jetzt das Ganze noch auf Deutsch, das erspar ich mir.

Gehen die Terrassen jetzt auf oder nicht???


1:0 für Renegaten à la Kowalski und andere gottlose Gestalten wie Catherine Catherine, aber ich ich bin schon echt dankbar, darf ich auf dem Heimweg von illegalen Veranstaltungen heimtorkelnd wieder „Bella Ciao” intonieren, ohne die ganze Härte des Gesetzes befürchten zu müssen.


Darf ich deine Füsse küssen, Röstigraben-Benito? Oder deine Schuhbändel binden, Gackermann?


Wenn Mr. Duracell-Dauerwell Klabauterbach wüsste, dass wir wieder singen dürfen, müsste der vermutlich gleich in die Notaufnahme vor Schnappatmung.


(publiziert in: Gianni della Scala: Irgendwo schrie ein Baby. Summer Edition der unautorisierten Fortsetzung von Hans von der Leiters «I would prefer not to.», ISBN-13: 979-8526157247)

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