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Beitrag: Blog2_Post

Danke dafür!

Die Freude am Feierabend ist wohl vorbei. Keine Müdigkeit durch des Tages Mühen. Im Gegenteil, man ist fit genug, neue Wege zu gehen. Das bisher Erreichte ist lediglich ein Etappenziel. Man strebt nach Höherem.

Ich bin doch einigermassen froh, unter solchen Helden leben zu dürfen. Meine Existenz ist die Brotkrume, die vom Tisch dieser hellen Geister fällt.


Aber dafür muss ich ja dankbar sein!


Selten habe ich so eine Einigkeit der Wasserträger im System erlebt. Seit bald 3 Jahren, 3 Jahren, – ich könnte brüllen vor Aufregung -, sind die Guten und die Besseren unter uns am Malen des neuen Firmamentes.

Selbstverständlich nach ihrem Gusto, nicht nach dem Meinen.

Das ist auch nicht so wichtig, was ich dabei denke oder fühle. Ich soll mitziehen beim neuen Spiel ohne Grenzen. Den roten Faden kann ich aus meinem beschränkten Dasein heraus auch nicht erkennen, versucht man mir jeden Tag zu erklären.

Frustriert? Nein, ich bin nicht frustriert. Mir stinkt die aktuelle Situation, so einfach ist das.

Die Helden des geistigen Frühsportes wissen zwar nicht, wie die Welt um 05:50 ausschaut, sind aber trotzdem in der Lage, die neuen Gehwege des Pöbels zu skizzieren.

Es ist dann genau dieser Pöbel, der einen grossen Teil der Ausbildungen bezahlt hat. Offensichtlich nicht zu seinem Wohl!


Aber dafür muss ich ja dankbar sein!


Und offensichtlich entgeht dem arbeitswilligen Volk, dass diese Vögel nicht die Lösung der Probleme sind.

Sie verursachen sie.

Die Rolle des «Jesus» war neu zu vergeben.

Und natürlich wurde sie angenommen. Schlussendlich ist man es den Mitmenschen schuldig, für sie zu denken. Die Zukunft anzugehen, sie zu gestalten zum Wohl der anderen. Was für eine heroische Aufgabe.

Wie viel dabei geschwitzt wird, sei mal dahingestellt.


Aber dafür muss ich ja dankbar sein!


Ich frage mich immer, wie lange es dauert, bis auch der letzte Depp merkt, dass er nicht nur verkauft, sondern dabei noch ausgelacht wird.

Wir haben es tatsächlich fertiggebracht, dass die Hinterbänkler an der Spitze das Tempo angeben.

In der Denkerpose, natürlich.

Es werden alle Steine umgedreht, alles infrage gestellt, die Welt neu erfunden.

Und alles im festen Schritt des Genius.

Wir sehen es und die anderen sind einfach zu dumm.


Aber dafür muss ich ja dankbar sein!


Übrigens, mir wäre auch langweilig, hätte ich nichts zu tun.



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