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Bioethik als Wiedergänger der Eugenik

Aktualisiert: 16. Dez. 2022

„Eugenische Ziele werden höchstwahrscheinlich unter einem anderen Namen als Eugenik erreicht.“

(Frederick Osborn, Mitbegründer der American Eugenics Society)


Auf den ersten Blick scheint die Bioethik nur ein weiterer Zweig der ethischen Philosophie zu sein, in der Akademiker mit anderen Akademikern darüber diskutieren, wie man einen verantwortungsvollen Umgang mit Leben findet. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass die scheinbar harmlose akademische Studie der Bioethik ihre Wurzeln in der dunklen Geschichte der Eugenik hat. James Corbett, ein investigativer Journalist, hat im Sommer 2021 einen weiteren Report [1] veröffentlicht, der sich mit Bioethik und Eugenik befasst. Der Corbett-Report bezieht sich hauptsächlich auf die USA, jedoch konnte man auch hier in Europa und anderen Teilen der Welt beobachten, wie die bioethischen Grundlagen US-amerikanischer Lesart Verbreitung finden.


Am 10.11.2020 stellte der gewählte, aber noch nicht im Amt befindliche US-Präsident, Joe Biden eine Corona-Task-Force zusammen. Ein prominentes Mitglied dieser Task-Force ist Dr. Ezekiel Emanuel, Bioethiker, der das Department of Medical Ethics & Health Policy an der University of Pennsylvania leitet. Dr. Emanuel war bereits Sonderberater für Gesundheitspolitik in der Administration Obama und als solcher auch mit dem „Affordable Care Act“, auch als Obama Care bekannt, beschäftigt. Frühe Fassungen dieses Acts sahen eine Kommission vor, die eine Art Death Panel entwickelten, die (über Versicherungen) regeln sollten, welche Menschen medizinische Behandlungen erhalten dürfen und welche ausgeschlossen werden. Auch in Deutschland hat man die heftige Diskussion um „Obama Care“ wahrgenommen, ohne jedoch mit den näheren Inhalten vertraut zu sein.


Dr. Emanuel sieht den hippokratischen Eid der Ärzte (der als überholt gilt und durch das Genfer Gelöbnis abgelöst wurde) als veraltet an, da er suggeriere, dass Ärzte alles für ihre Patienten tun müssten, um sie am Leben zu erhalten, statt sie im Zweifelsfalle sterben zu lassen. Er schlägt stattdessen vor, Menschen über 75 Jahre darüber entscheiden zu lassen, ob sie sterben möchten, um es der Gesellschaft zu ersparen, sich um sie kümmern. Emanuel ist ein Vertreter des Utilitarismus, der „Zweckethik“, die den moralischen Umgang mit Menschenleben auf ihre Rationalität und gesellschaftliche Kosten reduziert. Er ist häufiger Autor für den Hastings Center-Report, ein Fachmagazin für Bioethik des Hastings Center, eines der renommiertesten Institute und Think Tank für Bioethik und Gesundheitspolitik der Welt.


Das Hastings Center [2] wurde 1969 von der American Eugenics Society gegründet, diese Gesellschaft benannte sich aber 1972 in „Society for the Study of Social Biology“ um. Einer der Hauptsponsoren des Hastings Center war die Rockefeller Gründung des „Bevölkerungsrats“, der die Eugenik vorantreiben sollte, getarnt als Bevölkerungsforschung über die Geburtenkontrolle. Ein weiterer Sponsor war der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen, gegründet 1969, größtenteils finanziert von privaten Spenden, insbesondere aus großen Stiftungen wie etwa der Gates- und Clinton Foundation.


In Deutschland ist es die Bertelsmann Stiftung, die mit ihrem Projekt „Neuordnung Krankenhaus-Landschaft“ [3] plant, die Krankenhäuser in Deutschland um die Hälfte zu reduzieren, um effektiver und kostengünstiger zu sein. Ihr Lakai Jens Spahn war in der letzten Legislaturperiode ein hilfreicher Regierungsvertreter, der nicht nur der Bertelsmann Stiftung zu Diensten war. Sein Amtsnachfolger Karl Lauterbach ist bereits ein alter Hase in Sachen „Health Management“, natürlich nicht in Kliniken vor Ort, sondern als ehemaliger Einflüsterer früherer Gesundheitsminister, die er ganz im Sinne der Bertelmann‘schen Agenda auf den Pfad der profitorientierten Tugend geführt hatte [4][5]. Die Reduzierung der Krankenhäuser hat in anderen europäischen Ländern bereits vor Jahren stattgefunden, so dass dort nicht nur Personalmangel, sondern auch mangelnde Kapazitäten zu temporären Engpässen in der Patientenversorgung geführt haben. Man kann also davon ausgehen, dass die Verknappung von medizinischen Kapazitäten zu einem größeren Projekt gehören, das in der westlichen Welt vorangetrieben wird.


Das Zeitfenster der generierten Pandemie, das auch Klaus Schwab für seine Pläne beschwor, eröffnet eine neue Konditionierung der Bevölkerung auf die moderne Form der Eugenik. Mit einer Verknappung im medizinischen Bereich – die im Übrigen völlig unnötig ist, kommt man recht schnell an Grenzen, die die Auswahl der Patienten notwendig machen könnte. Die geschürte Panik zu Beginn der Krise, die von invasiver Beatmung und Triage voll war, war nicht nur zur „Konditionierung“ der Bevölkerung gedacht, sondern auch die Gewöhnung an (künstliche) Verknappung von Ressourcen. Die ebenfalls medial geschürte Diskussion um die Verweigerung der Intensivbehandlung von „Ungeimpften“, die von zahlreichen „Ethikern“ und deren obskuren Aussagen begleitet wurden, bläst in das Horn der Eugeniker, sowie die äußerst fragwürdigen Überlegungen einer Alena Buyx, ihres Zeichen Bioethikerin, Vorsitzender des Deutschen Ethikrats und seit Dezember 2021 auch Mitglied des neu geschaffenen Corona-Expertenrat der Bundesregierung, an deren Aussagen man schon gewisse Ähnlichkeiten zu der Haltung von Dr. Emanuel ausmachen kann.


Im Frühjahr 2020 preschte Großbritannien, da Krankenhausbetten, Schutzausrüstung und Beatmungsgeräte fehlten, mit einem Punktesystem voran, das entschied, wer zuerst behandelt oder wer ein Bett auf der Intensivstation bekommt. Ein System entscheidet also, wer stirbt und wer überlebt. [6]

Ein Jahr später klagte die britische Behindertenorganisation MENCAP an, dass Menschen mit Lernbehinderungen und Down-Syndrom bei schwerem Covid-19-Verlauf nicht behandelt werden sollen. Ärzte hätten offensichtlich die Anweisung erhalten, keine lebensverlängernden Maßnahmen bei lernbehinderten Menschen durchzuführen. [7]

Da kommen schon mal Erinnerungen an die Aktion T4 auf, die zwischen 1940 und 1941 mehr als 70.000 Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen in Deutschland das Leben gekostet hat.


Eine weitere Merkwürdigkeit dieser Plandemie war die totale Isolierung von alten Menschen in Alters- und Pflegeheimen. Ebenso die ungewöhnliche Priorisierung der „Impfungen“ von Personen, die bis dato medizinisch gesehen von Immunisierungen ausgenommen sein sollten, aber als eine der ersten Gruppen genetisch behandelt wurden, wie Autoimmunerkrankte, Krebs-, Palliativ- und Transplantationspatienten, bis hin zu den Empfehlungen Kinder, Jugendliche, Schwangere und Stillende eine Spritze zu geben. Diese ganzen Vorgehensweisen decken sich mit den Zielen der Eugenik. Findet dieses Denken nachhaltige Akzeptanz bei der Bevölkerung, ist dies ein weiterer Schritt zur Agenda 2030 und auch vom Transhumanismus nicht mehr weit entfernt.


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